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Rückstand noch umgedreht

Die Moser Medical Graz 99ers haben in der 36. Runde der Erste Bank Eishockey Liga gegen Acroni Jesenice mit 4:2 gewonnen. Vor 2.750 Zuschauern in der Eishalle Liebenau waren die 99ers vor allem im Schlussdrittel überlegen und überwanden gegen die Slowenen ihre Heimschwäche.

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Die Grazer waren zuvor gar das schwächste Heimteam der Liga gewesen, in der Gesamttabelle liegen sie aber weiterhin sicher auf Rang fünf. Dabei ging Jesenice bereits nach drei Minuten durch Sabolic mit 1:0 in Führung. Den Grazern gelang zwar nach 15 Minuten durch Lenes der Ausgleich, nach einem Tor von Dolinsek in der 20. Minute gingen die Hausherren aber wieder mit einem Rückstand in die erste Pause.

Weinhandl entschärft Chancen

Im glanzlosen Mitteldrittel sorgte Tremblay durch ein Powerplay-Tor für den Ausgleich. Graz-Keeper Weinhandl präsentierte sich in Topform und entschärfte ein halbes Dutzend Chancen der Slowenen. Im Schlussabschnitt, in dem die Grazer klar überlegen waren, war es Tremblay, der die 99ers mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend mit 3:2 in Führung brachte.

Herzog sorgte mit einem „technischen Tor“ Sekunden vor dem Ende für den 4:2-Endstand. Der 99ers-Stürmer war mit einem Foul an einem Schuss ins bereits leerstehende Tor gehindert worden, Schiedsrichter Veit entschied daher auf Treffer für die Grazer.

Erste Bank Eishockey Liga, 34. Runde

Freitag:

Graz - Jesenice 4:2

(1:2 1:0 2:0)

Eishalle Liebenau, 2.750 Zuschauer, SR Veit

Tore: Lenes (15.), Tremblay (33./PP, 47.), Herzog (60./EN) bzw. Sabolic (4.), Dolinsek (20.)

Strafminuten: 6 bzw. 6

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